Pflaster

Hast du stets ein Pflaster für deine Wunden?

Wenn du dich beim Gemüse schnippeln schneidest, greifst du zu einem Pflaster. Die Idee ist einfach: die Wunde soll bedeckt und möglichst schnell geheilt werden.

Etwas ähnliches verwendet man in der Antike. Das émplaston phármakon – eine ‚aufgeschmierte Salbe‘ – dient damals der Heilung der Wunde. Daraus wird dann später das émplaston und bezeichnet eine aufgetragene Salbe oder ein Pflaster.

Im Lateinischen wird die Entsprechung emplastrum gebildet. Mit dem Verlust der Vorsilbe ,em‘ wird daraus dann das plastrum und im Deutschen schließlich das Pflaster.

Schon im 8. Jahrhundert bezeichnet man den Wundverband sowie den festen Belag auf Straßen als Pflaster. Doch den uns bekannten Mullstreifen mit dem klebrigen Rand gibt es erst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Sein Erfinder Apotheker Paul Carl Beiersdorf erhielt am 28. März 1882 die Patenturkunde und gründete sein Unternehmen, die Beiersdorf AG. 🙂

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