Marmelade

Marmeladenbrot gefällig?

Die Marmelade gelangt um 1600 aus dem portugiesischen marmelada ins Deutsche und bezeichnet ein Quittenmus. Abgeleitet wird dies von dem portugiesischen (marmelo) bzw. dem lateinischen (melimēlum) Wort für Quitte.

Beide Wörter wurden aus dem Griechischen entlehnt: gr. melímelon setzt sich zusammen aus méli ‚Honig‘ und mílon ‚Apfel‘, und bezeichnet die süße apfelförmige Frucht.

Im antiken Griechenland wird die Quitte übrigens als Nahrungs- und Heilmittel geschätzt. Sie gilt als Symbol der Liebe, Fruchtbarkeit und des Glücks. So soll die Braut vor der Hochzeitsnacht eine Quitte essen, da ihr süßer Duft und der herbe Geschmack die Braut auf die Freuden (süßer Duft) und die Leiden (herber Geschmack) der Ehe vorbereiten sollen.

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