Illustration zum Begriff kokett

Kokett

Stolz wie ein Hahn schreitet er durch die Gänge – und übersieht dabei die würgende Menge.

Jeder kennt die Spezies: stolzer Gang, herablassender Blick, überhebliches Getue, narzisstische Selbsteinschätzung. Klarer Fall von kokettem Clown!

Die Bezeichnung für gefallsüchtige Menschen wird im 17. Jahrhundert aus dem gleichbedeutenden französischen coquette entlehnt. Stammwort ist hierbei die französische Bezeichnung für den Hahn, le coq. Kokett bedeutet demnach eigentlich ‚hahnenhaft‘ oder ‚eitel wie ein Hahn‘.

 

Die Kokette – die gefallsüchtige Frau – beruht ebenfalls darauf, und taucht Anfang des 17. Jahrhunderts auf. In den darauffolgenden Jahrhunderten kommen die Koketterie und die Kokotte hinzu. Letztere beruht auf dem französischen cocotte ‚Huhn, Hühnchen‘ und wird verwendet, um zunächst ‚leichtfertige Mädchen‘ und dann die ‚elegante Dirne, Halbweltdame‘ zu bezeichnen.

Und was hilft gegen kokette Clowns in deinem Umfeld? Nicht viel, retten kannst du sie leider nicht.

Schade Schokolade. Dafür sind sie immer für einen Lacher gut. Und nun husch husch in die Woche, ein mondäner Montag wartet auf dich! 🙂

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