Idee

Geht dir ein Licht auf?

Dir bestimmt auch, wenn du eine Idee hast.

Die ursprüngliche Bedeutung der Idee begrenzte sich jedoch anfangs auf die ‚Erscheinung, Gestalt oder Beschaffenheit‘ von etwas. Die Grundlage der griechischen idéa bildet das Verb idéin, das ‚sehen, erblicken‘ oder ‚zu erfahren suchen‘ bedeutet.

Mit Platon wird die Idee zum Grundbegriff der Philosophie und wird der Materie gegenübergestellt. Als ‚unveränderliches Urbild der Dinge‘ gelangt sie über die Werke Platons in die übrigen europäischen Sprachen. Dort erfolgt schließlich die Erweiterung der Bedeutung.

In Anlehnung an die Philosophie von Descartes kommt im 17. Jahrhundert die ‚gedankliche, geistige Vorstellung‘ hinzu. Im 18. Jahrhundert erscheint die Idee zum Beispiel bei Herder als ‚Meinung, die man von etwas hat‘ und bei Goethe als ‚Grundgedanke einer wissenschaftlichen oder künstlerischen Arbeit‘.

Wenn du heute eine Idee hast, dann hast du eine Vorstellung von etwas oder eine plötzliche Eingebung – dir geht ein Licht auf. 🙂

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