Barbara

Barbara Rhabarbara

„Barbarbar…“ Das hörten die Griechen, wenn Nichtgriechen sprachen. Aus den für sie unverständlichen Lauten formten sie das lautmalerische Wort Barbaren. Entlehnt aus dem griechischen bárbaros, bezeichnete es die Ausländer, die mit der einheimischen Sprache und Gesittung nicht vertraut waren, und als roh und ungebildet betrachtet wurden.

Um 1400 wird die latinisierte Form barbarus ins Deutsche entlehnt. Sie steht häufig für den Fremden im Gegensatz zum Griechen oder Römer, dann auch für den Heiden oder einen Angehörigen einer fremden Religionsgemeinschaft.

Im 16. und 17. Jahrhundert setzt sich dann die Bedeutung ‚Ungebildeter‘ und ‚grausamer Mensch‘ durch. Man spricht von der Barbarei, der ‚Unmenschlichkeit, Rohheit‘ oder ‚niedriger Entwicklungsstufe‘. Die ‚Grausamkeit‘ gesellt sich schließlich im 19. Jahrhundert hinzu.

Die Barbara, die ich kenne, ist aber gar nicht barbarisch – sondern ganz im Gegenteil eine ganz liebe, gutmütige und fröhliche Frau. 🙂

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