Ästhetik

Ästhetik ist ein schönes Wort

Wenn du etwas als besonders schön oder anmutig wahrnimmst, beschreibst du es als ästhetisch.

Die wahre Bedeutung geht zurück auf das griechische Verb aisthánesai. Es beschreibt das Empfinden und die Wahrnehmung durch die Sinne. In der Antike sprechen die griechischen Philosophen von ‚wahrnehmbaren‘ (aisthetós) Dingen und ‚der Wahrnehmung fähigen‘ (aisthetikós) Menschen. Eng damit verwandt ist die Anästhesie, bei der die Empfindungslosigkeit künstlich hervorgerufen wird.

Im Deutschen erscheint die Ästhetik 1750, als der deutsche Philosoph Alexander Gottlieb Baumgarten diesen Begriff durch sein Werk „Aesthetica“ prägt und verbreitet. Laut Baumgarten umfasst der Begriff den Bereich der „Gesetze der sinnlichen und lebhaften Erkenntnis“. Als philosophischer Fachterminus beschreibt man damit das Geschmackvolle und Schöne, spricht von den Gesetzen der Ästhetik. Seit dem 20. Jahrhundert gibt es dann auch den Ästhet, der einen ausgeprägten Sinn für das Schöne hat.

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